Dienstag, 30. Juni 2015

Gedanken



Das Wichtigste in unserem Leben ist das Morgen.
Um Mitternacht kommt der junge Tag, rein und unbefleckt, und begibt sich in unsere Hände, hoffend, dass wir vom Gestern gelernt haben.

(John Wayne, eigentlich Marion Michael Morrison, Schauspieler)



Laufe nicht dem nach, der auch ohne dich glücklich ist.

Sonntag, 28. Juni 2015

Rundweg X1 - Erlebnisse in Oberstein

Samstag, 27. Juni 2015: Rundweg X1 - rund um Oberstein. 
Erst kann ich das Geräusch nicht zuordnen, das mich vor 06:00 Uhr unsanft aus dem Schlaf reißt. Es klingt, als ob Düsenjets 20 Meter über das Haus fliegen. Es muss Gewitter sein, denke ich mir. Solch ein grelles Geräusch, ähnlich einer Explosion, habe ich bei einem Unwetter noch nicht erlebt. Es befindet sich unmittelbar in der Nähe, denn nach den Blitzen folgt direkt dieser markdurchdringende Donner.
Ich höre, wie das Unwetter weiterzieht, die Zeitabstände zwischen Blitz und Donner werden größer. Kurz darauf schließt sich starker Regen an.
Nach einiger Zeit hat sich die Lage normalisiert. Die Sonne zeigt sich und es wird schwül.
Heute – 23 Tage, nachdem ich den Schleiferweg in Idar erlebt habe – möchte ich den Rundweg X1 in Angriff nehmen und schaue mir daher gleich die Wettervorhersage an. Es soll den Tag über trocken bleiben. So warte ich noch etwas und stärke mich erst einmal mit einem Teller Kartoffelsuppe.
Als Startpunkt wähle ich den Parkplatz bei der Gaststätte Kammerhof, wo sich auch der offizielle Einstieg der Traumschleife „Rund um die Kama“ befindet.
Ich folge dem beschilderten Weg im Uhrzeigersinn.
Der Rundweg X1 ist das Obersteiner Pendant zum Schleiferweg in Idar und mit rund 22 Kilometern ähnlich lang.
Nach einer kurzen Etappe entlang der Nahe folgt der Aufstieg - zunächst über Serpentinen - zum Barbararing. Im Wald ist es schön kühl und ich rieche den Duft feuchter Erde. Dazu singen mir die Vögel ununterbrochen Lieder.
Es geht hinunter ins Stadtgebiet, wo ich die Hauptstraße quere, um später erneut im Wald zu verschwinden. Die Brücke über den Göttenbach kennen die wenigstens Menschen. Im Sommer sieht man sie kaum, da der Randstreifen davor meist zugewachsen ist.
Auch hier schlängelt sich der Weg über Serpentinen langsam aufwärts. Für die Passage Richtung Pfaffenberg scheint sich niemand verantwortlich zu fühlen. Der Weg ist zugewachsen, das Gras steht knie-, manche Pflanzen hüfthoch.

Panoramablick vom Götzplatz
Ich folge dem Weg vom Pfaffenberg zum Schlossweiher. Hier ist ein Abstecher zum Schloss möglich. Am Schlossweiher entscheide ich mich zu einem ca. 1 km langen Umweg zum Götzplatz, der offiziell nicht im Rundweg enthalten ist. Hier auf dem Homersfelsen hat man einen tollen Panoramablick auf Oberstein. Heute wird der Altstadtlauf ausgetragen. Über Lautsprecher höre ich die Stimme von Heinz Hofmann, meinem ehemaligen Sportlehrer. Er moderiert diese Veranstaltung, wie auch viele andere sportliche Events.
Kurz darauf befinde ich mich wieder am Schlossweiher, beobachte noch kurz die Enten und schlage den Weg über den Heinzenberg ein.
Ich freue mich auf die nun folgende Passage, die in die Traumschleife „Nahe-Felsenweg“ eingebunden ist. Sie führt durch das Naturschutzgebiet am Gefallenen Felsen.
Naturschutzgebiet Gefallener Felsen
Vorbei am Friedhof Almerich geht es weiter über die „Schauerhecke“ auf die Struth.
Hier befindet man sich auf ca. 390 Meter über NN.
Das nächste Ziel ist die Schönlautenbach. Unten angekommen erwartet mich der Parkplatz vor der Discothek „Palacio Granada“. Auf der Suche nach einem Hinweisschild blicke ich auf mein Navigationsgerät, auf dem ich den Streckenverlauf vorsichtshalber gespeichert habe. Das Schild finde ich dann doch etwas versteckt und folge der Strecke in der gezeigten Richtung zum Tierheim. Leider muss ich auch hier feststellen, dass sich für diese 1,1 km lange Passage niemand verantwortlich fühlt. Ich kämpfe mich durch das völlig zugewachsene Waldstück. Mücken und Bremsen quälen mich anfangs und ich fühle mich ein bisschen wie Bear Grylls. Würde mir hier etwas passieren, hätte ich schlechte Karten. Kaum vorstellbar, dass einen hier jemand die nächsten 50 Jahre finden würde.
Am Tierheim angekommen, atme ich tief durch. Es geht weiter durch die Wüstlautenbach, erneut über Serpentinen, hoch zum Volkesberg. Auch auf diesem Stück erwartet einen urwüchsige Natur. Nichts ist freigeschnitten und man hat Mühe, den Wegeverlauf zu erkennen. Oben angekommen suche ich erst einmal nach Zecken und finde tatsächlich eine auf meinem rechten Knie – verdammtes Biest!
Die Sonne ist mein ständiger Begleiter. Mal versteckt sie sich hinter Wolken, mal verschwinde ich im Schutz der Bäume.
In der Wüstlautenbach

Hier oben auf ca. 380 Metern über NN genießt man einen schönen Ausblick auf Oberstein. Noch schnell ein paar Fotos zur Erinnerung und ich nehme die letzte Etappe in Angriff.
Sie führt mich über den Homerich hinunter in die Kama zum Ausgangspunkt der Tour.
Als Fazit kann ich sagen, dass es der Rundweg X1 in sich hat. Vor allem für anspruchsvolle Wanderer bietet er durch einen hohen Pfadanteil durch dichte Wälder ein besonderes Wandererlebnis.
Anspruchsvolle Steigungen und ca. 800 Höhenmeter in Verbindung mit über 20 km Länge fordern schon einiges an Kondition.
Leider lässt auch hier, wie beim Schleiferweg, die Pflege des Weges zu wünschen übrig.
Ich brauche keine Traumschleifen, Wanderwege dürfen gerne naturbelassen sein. Wenn man aber das Gefühl hat, besser eine Machete mitgenommen zu haben, bleibt noch Platz für Verbesserungen.

Mackenrodt in der Dalsbach
Nach einer verdienten Dusche mache ich mich auf die Fahrt nach Mackenrodt. Unterwegs lade ich noch ein befreundetes Pärchen auf. Vom Parkplatz am Friedhof gehen wir die letzten Meter per Pedes zur Dalsbach.
Heute und morgen findet hier das Picknick statt, zu dem der Vorstand des Verschönerungsvereins eingeladen hat.
Auf dem Programm für heute steht ab 17:00 Uhr „Feierabendbier mit Freunden“.
Ab 19:45 Uhr stärken wir uns mit einem halben gefüllten Hähnchen, zu dem es Salat und Knoblauch- bzw. Kräuterbaguette gibt. So schaffen wir eine solide Grundlage für den weiteren Abend, denn es steht eine Bar zur Verfügung, an der viele Sorten Bowle ausgeschenkt werden.
Die Musik von „Richie M. – dem singenden Seemann“ trifft, gelinde ausgedrückt, nicht ganz unseren Geschmack. „Sinkender Seemann“ beschreibt es meiner Meinung nach besser.
Mit einer Jacke hält man es hier bei uns am Tisch, etwas abseits vom Geschehen, gut aus und so neigt sich der Abend allmählich dem Ende. Schön war’s!

Weitere Informationen, Fotos und GPS-Dateien unter

http://www.gpsies.com/map.do?fileId=qfmudrstgwsibzfk


Samstag, 27. Juni 2015

Trails und ein Endspurt

Freitag, 26. Juni 2015:
Wir treffen uns an diesem schönen Freitag mit unserer Mountainbike-Gruppe seit langer Zeit mal wieder in Leisel. Start ist um 18:00 Uhr an der Kleinen Dorfwirtschaft (KDW) in der Hauptstraße.
Es geht nach Siesbach und weiter nach Mackenrodt. In der „Dalsbach“ begegnen wir einigen fleißigen Mitgliedern des Verschönerungsvereins, die mit Vorbereitungen für das morgen stattfindende Picknick beschäftigt sind.

Bei Oberbrombach
Leider ist die Bar noch nicht eröffnet, wir hätten mit 17 Personen sicher für guten Umsatz gesorgt.
Nachdem wir den alten Steinbruch in Mackenrodt hinter uns gelassen haben, erproben wir Jürgens neuen Trail Richtung Rötsweiler. Leider müssen wir hier ein Stück der B 41 erdulden bevor es durch den Wald weiter zur „Morgensonne“ geht.

Nach einer kleinen Reparatur an Lukas Rad fahren wir entlang des Standortübungsplatzes Rilchenberg weiter bis Enzweiler und an Hammerstein vorbei über die Fischerhütte nach Oberbrombach.

Hier teilt sich unsere Gruppe, bevor wir uns am Startpunkt in Leisel wiedersehen.

Ich schließe mich den Fahrern an, die den tollen Trail hinunter nach Niederbrombach erleben möchten.
Von hier aus wollen wir zunächst auf asphaltierter Strecke gemütlich „ausrollen“ lassen.
Leider hat niemand mit Jürgens Übermut gerechnet, der sich mit Kai-Uwes neuem 6.500-Euro-teuren E-Bike-Fully anlegen möchte.
„Schalte in den Turbo-Modus, fahr vor und wir bleiben dran“ höre ich ihn sagen und schon muss man kräftig treten, um nicht den Anschluss zu verlieren. Man kann die Vorteile des Windschattenfahrens nutzen, wenn man das hohe Tempo der Gruppe mithalten kann.

Aus der Vogelperspektive muss es aussehen, als würde sich ein Wurm über die Straße schlängeln.
Auf dem großen Kettenblatt spurten wir die L 173 entlang bis Wilzenber-Hußweiler. Mit unverminderter Geschwindigkeit folgen wir der Straße nach Leisel. Meine Oberschenkel beginnen zu kribbeln und ich verfluche das verdammte E-Bike. Hoffentlich ist der Akku bald leer. Die Strecke zieht sich; ich wusste gar nicht, dass Leisel so groß ist.

Unser Gegner im Endspurt, das Haibike XDURO NDURO Pro
Nach fast genau 6 Kilometern, während denen wir uns richtig schön verausgabt haben, sind wir am KDW (www.kleinedorfwirtschaft.de) angelangt. Wir verstauen unsere Räder, machen uns frisch, schlüpfen in zivile Klamotten und setzen uns in den Biergarten. Es ist wunderbar warm. Erst mal ein kühles, alkoholfreies Weizenbier. Nach einem Blick in die Speisekarte fällt die Wahl zunächst schwer, es werden viele außergewöhnliche Gerichte aus der Region angeboten. Ich entscheide mich für einen Eisbergsalat mit Tomaten, Käse und Brot sowie eine Pizza Diavolo. Diese Pizza sowie der Flammkuchen sind die Favoriten des Abends.

KDW in Leisel


Wir sitzen gemütlich und reden über allerlei sinniges und unsinniges.

Die Zeit vergeht und auch ohne die im Außenbereich angebrachten Infrarotstrahler, die uns in wohlige Wärme hüllen, könnte man es gut aushalten.

Um kurz nach 23 Uhr trete ich die Heimfahrt an, möchte ich doch noch die Fotos meiner Digitalkamera hochladen und die Strecke bei www.gpsies.com einstellen.


Sonntag, 21. Juni 2015

Raderlebnistag 2015 - Trails im Zeichen des Nationalparks

Sonntag, 21. Juni 2015:
Zum 22. Mal heißt es heute „Nahe Hit - radl’ mit!“ im Naheland. Von der Nahequelle am Bostalsee im Saarland bis nach Bingen an den Rhein wird an diesem Tag am Nahe-Radweg an rund 30 Stationen Spaß, Unterhaltung und regionale Speisen geboten. Für jeden wird etwas dabei sein, dafür sorgen vor Ort heimische Vereine, Sehenswürdigkeiten, Winzer, Gastronomen und Tourist-Informationen.

Einer dieser heimischen Vereine ist der Radsportclub "Blitz" 59, dessen Mitglieder von Landrat Dr. Matthias Schneider gebeten wurden, eine der insgesamt sieben geführten Radtouren im Rahmen der Veranstaltung auszurichten, wovon vier im Landkreis Birkenfeld stattfinden.
Da am Pfingstwochenende der Nationalpark Hunsrück-Hochwald eröffnet wurde, bot sich dies als Thema unserer Mountainbike-Tour an, und so trägt sie den Titel "Von Idar-Oberstein zum Nationalpark Hunsrück-Hochwald".

Zeitgleich mit uns stellt Jupp Traut den neuen Radrundweg der Verbandsgemeinde Herrstein auf dem Sonnenplateau zwischen Wickenrodt und Berschweiler bei Kirn vor. Die Tour ab dem Bahnhof Fischbach-Weierbach ist in erster Linie für E-Biker gedacht.

Ebenso führt die Radsportabteilung des TuS Rhaunen mit dem Mountainbike über die Hügel und durch die Täler rund um den Idarkopf. Das Besondere der 43-Kilometer-Tour: Es gibt neben zwei Leistungsgruppen (normal und schnell) auch eine eigene Gruppe nur für Frauen.

Um 11:00 Uhr startet dann die vierte Tour im Landkreis Birkenfeld mit der Zert. Natur- und Landschaftsführerin sowie DIMB Trailscout, Anja Eckhardt.
Begleitet von Dr. Harald Egidi, früherer Leiter des Forstamts Kempfeld, Referent im Umweltministerium sowie Leiter des Nationalparks Hunsrück-Hochwald, wird der Nationalpark erkundet.
Die Rundtour mit einer Länge von ca. 25 km startet in Börfink und führt zum Erbeskopf, dem höchsten Berg von Rheinland-Pfalz. Unterwegs erhalten die Teilnehmer einen Einblick in unseren Nationalpark.

Ich freue mich, zusammen mit Stefan und Moritz, als Guide für unsere Truppe verantwortlich zu sein.
Treffpunkt ist um 10:00 Uhr in Idar am Parkplatz des EDEKA (Aktiv Markt Bauer) in der Mainzer Straße.
Bei den Ersatzteilen für mein Rad gibt es Lieferschwierigkeiten. Sie sind erst für Montag angekündigt, daher muss ich heute auf meinen treuen Begleiter verzichten. Aber es findet sich immer eine Lösung, denn ein Freund war so nett, mir sein Cube Elite Super HPC Race 29 zu leihen.
Na ja, was heißt „war“… er „ist“ nett. Ursprünglich als vierter Guide eingeplant, verhindert ein Tennisturnier allerdings seine Unterstützung. Das Rad aus dem Modelljahr 2014 treibt einem beim Anblick der „teamline“-Lackierung schon den Schweiß auf die Stirn und lässt den Puls höher schlagen.
Nach einem guten Frühstück verlasse ich das Haus und bin wenig erfreut darüber, dass sich der Himmel grau und der Asphalt feucht zeigen.
Während der nur wenige Minuten dauernden Fahrt von der Haustür zum Parkplatz fällt mir ein, dass der heutige Tag ein besonderer ist, denn es beginnt astronomisch der Sommer mit der Sommersonnenwende - dem Zeitpunkt, zu dem die Sonne senkrecht über dem Wendekreis steht und die Tage am längsten sind. Auf der Nordhalbkugel geschieht dies am 21. Juni, danach werden die Tage wieder kürzer und die Nächte länger.
Das Wetter zeigt sich - wie schon erwähnt - allerdings wenig sommerlich. 13 bis 15 Grad und bewölkt. Hoffentlich bleibt es trocken, das Regenradar sieht jedenfalls gut aus.
Nach einer kurzen Einweisung für die Teilnehmer bilden wir zwei Leistungsgruppen (gemütlich und sportlich). Nachdem Jürgen und seine Guides mit 13 sportlichen Fahrern auf die Strecke gehen, starten wir kurz darauf mit 21 Personen zur gemütlichen Tour. Stefan, der auch die Route des heutigen Tages geplant hat, wird als wandelnde Straßenkarte das Feld anführen, Moritz behält das Mittelfeld im Auge und ich bilde als Schlussfahrer den „Besenwagen“ und achte darauf, dass niemand verloren geht. Falls sich in der „schnellen“ Gruppe jemand überfordert fühlt, kann er sich jederzeit zu uns zurückfallen lassen. Hierfür gibt es sechs Übergabe-/Sammelstellen.
An der "Morgensonne"

Wir lassen die Teilnehmer Wege abseits des Nahe-Radweges erleben.
Über rund 45 Kilometer führt die wunderschöne Strecke auf stadtnahen Wanderwegen im Wohngebiet Hasenklopp durch den Dietzenwald, vorbei an der „Platte“ – wo nach mündlicher Überlieferung der erste Idar-Obersteiner Spießbraten nach brasilianischer Art zubereitet wurde – hinauf zum Rilchenberg.
An das geliehene Rad habe ich mich gewöhnt und komme sehr gut damit zurecht.
Über Wege oberhalb der „Kama“ geht es Richtung Enzweiler und vorbei an der „Morgensonne“.
Das Wetter ist zum ideal zum biken, nicht zu warm, perfekt.
Blick auf das schöne Mackenrodt
Am Hang des Siesbachtals erwarten uns tolle Singletrails. Wir radeln weiter über Algenrodt und zu den Edelsteinminen im Steinkaulenberg mit ihrem Besucherbergwerk. Anschließend erleben wir Mackenrodt mit seiner Streuobstwiese bzw. dem Streuobsterlebnispfad. Über weitere Trails fahren wir vorbei an Hettenrodt nach Kirschweiler. Hier ist fast die Hälfte geschafft und wir stärken uns am Sportplatz des TuS Kirschweiler mit kühlen Getränken und Würsten vom Grill. Erfreut sind wir darüber, dass jeder Teilnehmer die Würste sowie das erste Getränk kostenlos erhält – ein Dankeschön an unseren Landrat, Herrn Dr. Schneider.
Hinter dem Sportplatz, am Fuße der Felsformation „Festung“, passieren wird die Grenze zum Nationalpark.
Nun folgt eine schöne Abfahrt vom „Bärloch“ hinunter ins Tal. Nachdem wir die B 422 überquert haben, erwartet uns die „Rosselhalde“ mit ihren traumhaften Blockhalden. Ein Weg durch die Steinfelder führt uns – vorbei am Wildfreigehege – zur Wildenburg. Hier hat Vorteile, wer zuvor nicht zu viel gegessen hat, denn für Untrainierte ist es schon eine Herausforderung, vom Tal bis zur Wildenburg zu gelangen; sind es doch immerhin ca. 260 Höhenmeter auf etwa 3,6 Kilometer. Das Fahrer-Feld zieht sich daher extrem auseinander. Eine Herausforderung bei nur drei Guides, da man an jedem Abzweig aufpassen muss, niemanden zu verlieren.
Rosselhalde
An der Wildenburg, die neben dem Hunsrückhaus auf dem Erbeskopf und dem keltischen Ringwall bei Otzenhausen eines der drei Tore zum Nationalpark bildet, sind wir auf dem Hunsrückhauptkamm, mitten im Nationalpark angekommen. Hier befindet sich das Wildfreigehege mit Wildkatzenzentrum inkl. einer Auffang- und Auswilderungsstation. Darüber hinaus wurde an Pfingsten diesen Jahres im Wildfreigehege eine ca. 10.000 Quadratmeter große „Wolfsblut Wolfslandschaft“ eröffnet.
Durch den charakteristischen Buchenwald fahren wir nach Mörschied und machen einen Abstecher zum nächsten Blockhaldenfeld, der „Mörschieder Burr“, genauer gesagt zum Aussichtspunkt Burr Süd. Weit reicht an diesem Tag der Blick auf die umliegenden Gemeinden sowie über die Hochfläche des Hunsrücks.
Mörschieder Burr, Aussichtspunkt Süd

Nachdem wir die Aussichten genossen haben, folgt der Königswald mit seinen mächtigen Buchenwäldern. Herborn ist unser nächstes Ziel, von wo es über Veitsrodt und den Trail im Heidenwäldchen zum Stadion „Im Haag“ geht. Hinter Veitsrodt beginnt es zu nieseln. Man merkt dies allerdings nur auf freier Fläche, das Blätterdach schützt im Wald und so lohnt es sich nicht für mich, auf den letzten paar Kilometern die Regenjacke aus dem Rucksack zu kramen. Es folgen die letzten Trails durch den Rödgesberg hinunter nach Idar.
Hier erwartet uns die heimische Gastronomie am Schleiferplatz zur Schluss-Einkehr. Mittlerweile zeigen sich immer mehr blaue Stellen im grauen Himmel. Wer möchte, verabschiedet sich und lässt die letzten Meter zum Parkplatz am EDEKA-Markt gemütlich ausrollen.
Wir feiern Premiere im Brauhaus am Idarer Schleiferplatz. Heute ist Bierfest und es kommen nicht nur Freunde des Hopfengetränkes auf ihre Kosten. Kaum angekommen, scheint die Sonne – wunderbar. Den Hauptprogrammpunkt bilden die „Bachwagge“, die ihr zehnjähriges Bestehen feiern. Ausgeschenkt wird das Hausbier des Brauhauses. Zudem sorgt die abwechslungsreiche Speisekarte dafür, dass wir nach der Tour die verbrauchten Kalorien wieder unserem Körper zuführen können. Es ist gemütlich, die Band sorgt für gute Stimmung. Unterbrochen von zwei kurzen, aber heftigen Regenschauern genießen wir den späten Nachmittag. Am Abend klingt das Fest mit der Gruppe „Frühschicht“ aus.
Mein neuer Freund, nur etwas schmutzig um die Knie

Das nicht gerade familienausflugsfreundliche Wetter sorgte dafür, dass der Raderlebnistag "kein Straßenfeger" wurde, wie später in der Nahe-Zeitung berichtet wird.
Daher freut es uns umso mehr, dass sich die Mountainbiker vom Wetter unbeeindruckt zeigten - alle angemeldeten Personen sind erschienen.


Wenn die Teilnehmer der übrigen sechs Radtouren heute auch nur annähernd so viel Freude hatten wie wir, wurde alles richtig gemacht.

Weitere Informationen, Fotos und GPS-Dateien unter
http://www.gpsies.com/map.do?fileId=olivoivskfzmtwbm 

Samstag, 20. Juni 2015

Wer unbedacht ein Fremdwort wählt

Wer unbedacht ein Fremdwort wählt
und deutsches Wort für ihn nicht zählt,
wer happy sagt und glücklich meint
und sunshine, wenn die Sonne scheint,
wer hot gebraucht, anstelle heiß,
know how benutzt, wenn er was weiß,

wer sich mit sorry kühl verneigt
und Shows abzieht, wenn er was zeigt,
wer shoppen geht statt einzukaufen
und jogging sagt zum Dauerlaufen,
der bleibt zwar fit, doch merkt zu spät,

dass er KEIN Wort mehr DEUTSCH VERSTEHT


I did it my way!

Wege fordern Bewegung, machen uns Beine,
sind ausgetreten oder neu.
Sie führen uns zu vertrauten Plätzen oder ins Ungewisse,
sie machen Hoffnung, bergen Spannung.
Wege verzweigen sich in Auswege, Umwege, Irrwege,
gerade oder verschlungene Wege.
Am Ziel jedoch solltest Du sagen können:
I did it my way!



MY WAY (Frank Sinatra)
 

And now, the end is near
And so I face the final curtain.
My friend, I'll say it clear,
I'll state my case, of which I'm certain.

I've lived a life that's full.
I traveled each and every highway
And more, much more than this,
I did it my way.

Regrets, I've had a few
But then again, too few to mention.
I did what I had to do
And saw it through without exemption.

I planned each charted course
Each careful step along the byway,
And more, much more than this,
I did it my way.

Yes, there were times, I'm sure you knew
When I bit off more than I could chew.
But through it all, when there was doubt,
I ate it up and spit it out.
I faced it all and I stood tall
And did it my way.

I've loved, I've laughed and cried.
I've had my fill; my share of losing.
And now, as tears subside,
I find it all so amusing.

To think I did all that
And may I say - not in a shy way,
Oh no, oh no not me,
I did it my way.

For what is a man, what has he got?
If not himself, then he has naught.
To say the things he truly feels;
And not the words of one who kneels.
The record shows I took the blows -
And did it my way!

Yes, it was my way

Gelassenheitsgebet

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Der Zug des Lebens

Vor einiger Zeit las ich ein Buch, worin das Leben mit einer Zugreise verglichen wurde: 

Der Zug des Lebens


Das Leben ist wie eine Reise mit einem Zug. Man steigt oft ein und aus, bei manchen Aufenthalten gibt es angenehme Überraschungen und glückliche Momenten, Unfälle und tiefe Traurigkeit bei anderen.

Wenn wir geboren werden und in den Zug einsteigen, treffen wir Menschen, von denen wir glauben, dass sie uns während unserer ganzen Reise begleiten werden - unsere Eltern.

Leider ist die Wahrheit eine andere. Sie steigen irgendwann bei einer Station aus und lassen uns ohne ihre Liebe und Zuneigung, ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück.

Allerdings steigen andere Personen, die für uns sehr wichtig werden, in den Zug ein. Es sind unsere Geschwister, unsere Freunde und diese wunderbaren Menschen, die wir lieben.

Manche dieser Personen, die einsteigen, betrachten die Reise als kleinen Spaziergang oder Zeitvertreib. Andere finden nur Traurigkeit auf ihrer Reise. Und es gibt wieder andere im Zug, die immer da und bereit sind, denen zu helfen, die es brauchen.

Manche hinterlassen beim Aussteigen eine immerwährende Sehnsucht.
Manche stürzen uns in tiefe Not.
Manche steigen ein, und wieder aus, und wir haben sie kaum bemerkt.

Es erstaunt uns, dass manche der Passagiere, die wir am liebsten haben, sich in einen anderen Wagon setzen und wir die Reise in diesem Abschnitt alleine fortsetzen müssen. Selbstverständlich lassen wir uns nicht davon abhalten, die Mühe auf uns zu nehmen, sie zu suchen und uns zu ihrem Wagon durchzukämpfen. Leider können wir uns manchmal nicht zu ihnen setzen, da der Platz an ihrer Seite schon besetzt ist.



So ist die Reise. Voller Herausforderungen, Träume, Fantasien, Hoffnungen, Traurigkeiten und Abschieden...
...aber ohne Rückkehr. Also, machen wir die Reise auf die bestmögliche Weise.

Versuchen wir, mit unseren Mitreisenden gut auszukommen, und suchen wir das Beste in jedem von ihnen. Erinnern wir uns daran, dass in jedem Abschnitt der Strecke einer der Gefährten schwanken kann und möglicherweise unser Verständnis braucht. Auch wir werden öfter schwanken und es wird jemanden geben, der uns versteht.

Das große Mysterium der Reise ist, dass wir nicht wissen, wann wir endgültig aussteigen werden und genauso wenig, wann unsere Mitreisenden aussteigen werden, nicht einmal die, die gleich neben uns sitzen.

Ich glaube, ich werde wehmütig sein, wenn ich aus dem Zug für immer aussteige..... Ja, das glaube ich. Die Trennung von einigen Freunden, die ich während der Reise traf, wird schmerzhaft sein. Meine Liebsten allein zu lassen, wird sehr traurig sein. Aber ich habe die Hoffnung, dass wir alle einmal am Zentralbahnhof ankommen.
Dann werde ich sie wiedersehen, mit Gepäck, das sie beim Einsteigen noch nicht hatten.


Was mich glücklich machen wird, ist der Gedanke, dass ich mitgeholfen habe, ihr Gepäck zu vermehren und dass ich die richtigen Inhalte hineingepackt habe, um es wertvoller zu machen. 

Ihr meine Freunde, schauen wir darauf, dass wir eine gute Reise haben und dass sich am Ende die Mühe gelohnt hat. Versuchen wir, dass wir beim Aussteigen einen leeren Sitz zurücklassen, der Sehnsucht und schöne Erinnerungen bei den Weiterreisenden hinterlässt.

Denen, die Teil meines Zuges sind, wünsche ich
"Gute Reise!"


Wem soll man glauben?



Woher weiß man, wann es angebracht ist, zu gehen?

Wem soll man glauben, wenn das Herz einem beteuert, dass man nach wie vor liebt, der Verstand aber entgegnet, dass es keinen Sinn mehr macht?

… So gehe ich weiter mit einer Ungewissheit in mir, mit Zögern… Halte Ausschau nach Wegweisern und Hinweisschildern, in der Hoffnung, dass ich sie in meiner Nachdenklichkeit nicht übersehe…

Physikprüfung

An der Universität von Kopenhagen wurde einem Studenten folgende Frage in einer Physikprüfung gestellt: "Beschreiben Sie, wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit einem Barometer feststellt."

Der Student antwortete: "Sie binden ein langes Stück Schnur an den Ansatz des Barometers, senken dann das Barometer vom Dach des Wolkenkratzers zum Boden. Die Länge der Schnur plus die Länge des Barometers entspricht der Höhe des Gebäudes."

Diese in hohem Grade originelle Antwort entrüstete den Prüfer dermaßen, dass der Kursteilnehmer sofort entlassen wurde. Dieser appellierte an seine Grundrechte, mit der Begründung dass seine Antwort unbestreitbar korrekt war, und die Universität ernannte einen unabhängigen Sachverständigen als Schlichter, um den Fall zu entscheiden. Der Sachverständige urteilte, dass die Antwort in der Tat korrekt war, aber kein wahrnehmbares Wissen von Physik zeige.

Um das Problem zu lösen, wurde entschieden den Studenten nochmals herein zu bitten und ihm sechs Minuten zuzugestehen, in denen er eine mündliche Antwort geben konnte, die mindestens eine minimale Vertrautheit mit den Grundprinzipien von Physik zeigte.

Für fünf Minuten saß der Student still, den Kopf nach vorne, in Gedanken versunken. Der Schiedsrichter erinnerte ihn, dass die Zeit lief, worauf der Student antwortete, dass er einige extrem relevante Antworten hatte, aber sich nicht entscheiden könnte, welche er verwenden sollte. Als ihm geraten wurde, sich zu beeilen, antwortete er wie folgt:

"Erstens könnten Sie das Barometer bis zum Dach des Wolkenkratzers nehmen, es über den Rand fallen lassen und die Zeit messen die es braucht, um den Boden zu erreichen. Die Höhe des Gebäudes kann mit der Formel H=0.5g xt im Quadrat berechnet werden. Das Barometer wäre allerdings dahin!

Oder, falls die Sonne scheint, könnten Sie die Höhe des Barometers messen, es hochstellen und die Länge seines Schattens messen. Dann messen Sie die Länge des Schattens des Wolkenkratzers, anschließend ist es eine einfache Sache, anhand der proportionalen Arithmetik die Höhe des Wolkenkratzers zu berechnen.

Wenn Sie aber in einem hohen Grade wissenschaftlich sein wollten, könnten Sie ein kurzes Stück Schnur an das Barometer binden und es schwingen lassen wie ein Pendel, zuerst auf dem Boden und dann auf dem Dach des Wolkenkratzers. Die Höhe entspricht der Abweichung der gravitationalen Wiederherstellungskraft T=2 pi mal Wurzel aus (l/g).

Oder, wenn der Wolkenkratzer eine äußere Nottreppe besitzt, würde es am einfachsten gehen da hinauf zu steigen, die Höhe des Wolkenkratzers in Barometerlängen abzuhaken und oben zusammenzählen.

Wenn Sie aber bloß eine langweilige und orthodoxe Lösung wünschen, dann können Sie selbstverständlich das Barometer benutzen, um den Luftdruck auf dem Dach des Wolkenkratzers und auf dem Grund zu messen und der Unterschied bezüglich der Millibare umzuwandeln, um die Höhe des Gebäudes zu berechnen.

Aber, da wir ständig aufgefordert werden die Unabhängigkeit des Verstandes zu üben und wissenschaftliche Methoden anzuwenden, würde es ohne Zweifel viel einfacher sein, an der Tür des Hausmeisters zu klopfen und ihm zu sagen: "Wenn Sie ein nettes neues Barometer möchten, gebe ich Ihnen dieses hier, vorausgesetzt Sie sagen mir die Höhe dieses Wolkenkratzers.

Man kann auch mit dem Barometer langsam gegen das Gebäude klopfen und es in Schwingung versetzen. Bei der Resonanzkatastrophe stürzt das Haus ein, und man kann morgen in der Zeitung lesen, wie hoch es war."

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Der Student war angeblich Niels Bohr



Kategorischer Imperativ



„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

(Kategorischer Imperativ von Immanuel Kant in seiner Grundform)



Als Leitlinie für die Handlungen des täglichen Lebens mag all das zu „philosophisch" sein. Dennoch ist einsichtig: Der Kategorische Imperativ verbietet jedes Handeln, von dem man nicht wollen kann, dass nach dem gleichen Prinzip alle handeln. Mithin gibt es eine schlichte Fassung, die sich jederzeit bei Entscheidungen ins Bewusstsein rufen lässt:

„Stell dir vor, alle wollten so handeln wie du jetzt - wären die Folgen erträglich?"

Donnerstag, 18. Juni 2015

Suche dringend neue Klamotten!

Suche dringend neue Klamotten! Wer kann helfen? 

Also, ich brauche unbedingt ein neues NERVENKOSTÜM, passend für ca 1,80 m Größe, gerne fröhlich bunt. Mein altes hat leider schon eine Menge Löcher und ist leicht grau geworden.
Es sollte weite ÄRMEL haben, aus denen ich mir immer bei Bedarf was raus schütteln kann.

Genügend große TASCHEN, in der man eine Faust machen kann.

Dann brauche ich dringend neue SAMTHANDSCHUHE, weil meine schon völlig zerschlissen sind und nicht mehr so gut funktionieren, in Größe L. Bitte keine weißen, die sind immer so schnell schmutzig.

Ich hätte auch gerne mal ein Paar SCHUHE, die mir richtig passen, da ich mir ja immer gleich jeden Schuh anziehen muss... und das ist schmerzhaft auf Dauer.

Vielleicht noch einen schönen HUT, an den ich mir ein paar Dinge stecken kann.

Wenn noch jemand eine ROSAROTE BRILLE zu Hause hat.... die hätte ich auch gerne. Meine alte passt anscheinend nicht mehr richtig.

Ganz toll wäre es auch, wenn noch jemand ein DICKES FELL übrig hätte, meins ist schon ziemlich abgenutzt, besonders das Rückenteil ist vom vielen runter rutschen lassen ganz verschlissen. Vielleicht möchte auch jemand ein dickes Fell gegen ein dünnes tauschen? Der nächste Sommer kommt bestimmt!

Zum Schluss bitte ich noch um einen GÜRTEL, den ich nach Bedarf enger schnallen kann.

Ach, und bevor ich es vergesse... hat jemand noch GEDULDSFÄDEN rumliegen? Meine sind alle gerissen!

Danke im Voraus!

Montag, 15. Juni 2015

Edelstein-CTF mit neuem Teilnehmer-Rekord

Sonntag, 14. Juni 2015:
Sonnenstrahlen, die durch mein Schlafzimmerfenster blitzen, wecken mich um 06:50 Uhr – 10 Minuten bevor dies mein Wecker getan hätte.
Ich fühle mich müde, da die gestrige Nacht zu kurz war.

Nachdem ich auf der Geburtstagsparty im Garten einer guten Freundin die nette Gesellschaft und das leckere Essen genossen habe, mache ich mich – schweren Herzens – auf die Fahrt nach Mörschied. Dort ist das legendäre „Weiherfest“, das mich seit genau zwanzig Jahren in seinen Bann zieht. Ja, seit meinem sechzehnten Lebensjahr bin ich der Einladung zu dieser Veranstaltung gefolgt, die früher „Weiherkerb“ hieß und mittlerweile auch wieder an ihrem ehemaligen Stammplatz – auf dem Festplatz – stattfindet. Die kleine Gemeinde Mörschied ist bekannt für ihre feierwütigen Einwohner und so wundert es auch nicht, dass dieser Abend unvergessen bleibt. Dafür sorgt auch die Band „ToneFactory“ (www.tonefactory.de) mit ihrem Classic-Rock-Repertoire. Sie bringen die Rock-Klassiker der letzten Jahrzehnte und den Sound der "Generation Woodstock" live auf die Bühne.
Unterwegs ärgere ich mich mal wieder darüber, dass in den Frühlings- und Sommermonaten über 200 Termine auf 26 Wochenenden verteilt sind.
Um 22:15 Uhr betrete ich das Festzelt, nachdem ich 4 € Eintritt gezahlt habe.
Eine Flasche Mineralwasser zum Preis von 2,50 € wird mich den ganzen Abend begleiten... unterbrochen von zwei Bier...
Die Band um Frontmann Simon Klein begeistert mit Stücken aus der Playlist wie
In The Air Tonight
Hotel California
Mustang Sally
Black Night
Hold The Line
Living On A Prayer
Nothing Else Matters
Radar Love
With Or Without You
und viele mehr.
Fabian Krieger verzaubert die begeisterten Zuhörer mit einem Drum-Solo und erntet tosenden Applaus.
Nach einer Zugabe trete ich um 01:25 Uhr die Heimfahrt an und höre dabei u.a. noch einmal „nothing else matters“ und „in the air tonight".
Es fiel schwer, bei all den bekannten Gesichtern, netten Leuten und guter Musik nicht zu "versacken", zumal ein Freund mir mehrfach eine Schlafgelegenheit angeboten hat.
Aber die Vernunft siegte.

Heute findet die 14. Edelstein-CTF des Radsportclub „Blitz“ 59 e.V. (www.rscblitz-i-o.de) in Veitsrodt statt.
Die Veranstaltung, die auch als Wertungslauf zum Saar-Pfalz-Cup zählt, ist jedes Jahr sehr gut besucht. Biker aus Nah und Fern strömen zum Sportplatz in Veitsrodt, um die wunderbaren Wege rund um Idar-Oberstein zu erleben, denn nirgends sonst im Südwesten ist die Traildichte so hoch wie in Idar-Oberstein.
Bei einer CTF (Crosscountry-Tourenfahrt) stehen mehr als die Geschwindigkeit und Zeit an diesem Tag Fahrspaß, Landschaftsgenuss und nette Gespräche mit Gleichgesinnten im Focus.
Es werden vier unterschiedlich lange und unterschiedlich schwierige Strecken (15, 32, 44 und 52 km) angeboten.
Wir haben keinen Massenstart und keine Zeitnahme. Jeder fährt so, wie es ihm gefällt. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich mit vielen Single-Trails, herrlichen Abfahrten, knackigen Anstiegen und einer guten Verpflegung an den Kontrollpunkten.
Von den Teilnehmern gibt es jedes Jahr viel Lob für Strecke und Organisation, vor allem der familiäre Rahmen wird immer wieder angeführt.
Mitglieder des Vereins sowie deren Angehörige tragen jedes Jahr zu einem reibungslosen Ablauf bei und sorgen dafür, dass die Teilnehmer mit Kaffee, selbstgebackenen Kuchen, Würstchen, Hack- und Schwenkbraten vom Buchenholzfeuer sowie kalten und heißen Getränken gut versorgt werden – und das zu absolut fairen Preisen. Duschen und eine Bike-Waschstation stehen ebenfalls zur Verfügung.
Auch für das Präparieren der Strecke - vom Mähen und Freischneiden einzelner Passagen über das Ausschildern und die Kontrollfahrten bis hin zum Dienst an Start und Ziel sowie den Kontroll- und Verpflegungsstellen - wird jedes Jahr gesorgt.
Ein Kinder-Geschicklichkeits-Parcours am Rande des Sportplatzes wird ebenfalls aufgebaut, auf dem auch so mancher Erwachsene seinen Spaß hat. Dort geben erfahrene Offroader Anleitungen, wie man einen schmalen Balken befährt, über eine Kuppe springt, eine Treppe bewältigt oder einfach nur auf der Stelle stehen bleibt, ohne abzusteigen.
Sportlerheim Veitsrodt (Start + Ziel)
Während ich nach Veitsrodt fahre - einen Cappuccino-Kuchen im Fußraum der Beifahrerseite transportierend - lasse ich die beiden zurückliegenden Jahre Revue passieren.
Nachdem wir 2013 mit wolkenbruchartigen Regenfällen und daraus resultierendem Matsch zu kämpfen hatten, bereitete uns 2014 die extreme Hitze Sorgen.
2013 öffnete der Himmel pünktlich zum Start um 8 Uhr seine Schleusen und es gab in Veitsrodt einen Wolkenbruch. Bis etwa 12 Uhr schüttete es bis auf kurze Unterbrechungen durchgehend. Dass dennoch 200 Starter die insgesamt 5 Strecken befuhren, spricht für diese Veranstaltung. Damit hatte bei diesen negativen Vorzeichen niemand gerechnet.
Die Biker hatten trotz des Regens ihren Spaß. Es gab eigentlich nur fröhliche Gesichter, wenn auch ziemlich schmutzige. Auch im Ziel, wo die Fahrer völlig durchnässt und dreckig ankamen, gab es gute Stimmung.
2014 verzeichnete die 13. Edelsteintour - trotz Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke - ein Rekordteilnehmerfeld.
385 Freizeitsportler wurden offiziell auf den Startkarten gezählt, hinzu kommen die Kontrollfahrer des RSC Blitz. Kennzeichen aus dem ganzen südwestdeutschen Raum wurden gesichtet. Teilnehmer aus ganz Rheinland-Pfalz, dem Saarland, aber auch aus Aachen, Köln, Wiesbaden und sogar aus Berlin, der Schweiz, den Niederlanden, Spanien, Italien und den USA waren am Start - voll des Lobes für Strecke und Organisation. Es wurden mehr als 600 Liter Wasser, Tee und Iso-Getränke ausgegeben
Trail im Heidenwäldchen

Dieses Jahr sieht es nach perfektem Biker-Wetter aus. Strahlend blauer Himmel, 23-26 Grad und kein Regen.
Das macht sich auch bei der Teilnehmerzahl bemerkbar. Es werden 420 Anmeldungen gezählt - neuer Rekord!!!

Wir starten zu zweit als Schlussfahrer um 10:35 Uhr und folgen der mit weißen Pfeilen markierten Strecke. Das Gute an dem über Jahre ausgeklügelten „Kleeblatt-System“ mit vier Schleifen, bei dem ein Streckenteil in den nächsten übergeht: Man kann sich unterwegs immer wieder aufs Neue entscheiden, ob man doch noch ein paar Kilometer mehr fährt, oder auch ohne Probleme die Tour beenden, falls es doch zu anstrengend werden sollte.

Wir als „Besenwagen“ müssen die große Runde mit 52 km unter die Stollenreifen nehmen.
Schleife eins führt von Veitsrodt durchs Heidenwäldchen nach Tiefenstein und durch den Rödgesberg und den Idarer Haag zur Verpflegungsstelle „Alte Ziegelhütte“ bei Vollmersbach. Von hier geht es nach Regulshausen und auf tollen Pfaden, die zum Teil über die Traumschleife Kupfer-Jaspis-Pfad führen, rund um Hintertiefenbach.
Die nächste Verpflegung am Fuße des Ballenhübels unweit von Göttschied wird auch nach der dritten Schleife, die über den Ballenhübel nach Georg-Weierbach und weiter das Ringelbachtal hinauf führt, angesteuert.
In Georg-Weierbach merke ich, dass meine Kette nicht sauber läuft. Schnell ist die Ursache gefunden - zwei Zähne des mittleren meiner drei Kettenblätter sind abgebrochen. Normaler Verschleiß nach rund 4.800 Kilometern. Um die neue Kette nicht zu ruinieren, die ich erst gestern montiert habe, fahre ich den Rest der Strecke auf dem kleinen bzw. großen Kettenblatt zu Ende.
Jetzt ist die Marathon-Distanz, die immerhin rund 1.500 Höhenmeter aufweist, auch schon fast geschafft. Immer wieder tauchen Lieder des gestrigen Abends in meiner Erinnerung auf, die ich in Gedanken mitsinge... "Well, I was there and I saw what you did, I saw it with my own two eyes. So you can wipe off that grin, I know where you've been. It's all been a pack of lies..." Es ist einfach ein gutes Lied, das Phil Collins uns da beschert hat; und da der Text bewusst vage gehalten wurde, lässt er verschiedene Deutungen zu. Angeblich wisse Phil Collins selbst nicht, wovon der Text handelt. Es gibt Quellen, denen zufolge das Lied Collins' Eheprobleme thematisiert. Um einen Farbeimer, der in einer Videoaufnahme des Songs auf dem Keyboard von Collins stand, bildete sich die Legende, dies sei ein Seitenhieb auf den Maler gewesen, mit dem die Exfrau von Collins eine Affäre hatte.
Bevor es erneut zur Verpflegung an der Ziegelhütte und weiter zum Start und Ziel geht, steht noch ein Abstecher von der Wassergall hinab ins Vollmersbachtal und anschließend hinauf nach Regulshausen auf dem Fahrplan. Die letzten paar hundert Meter führen durch Teile des Steinernen Gästebuches (Bruce Willis war schon da, Chuck Norris wurde schon mehrfach eingeladen, lässt allerdings noch auf sich warten).
Insgesamt war das Wetter perfekt, wobei es für mich ruhig hätte fünf Grad kühler sein können.

Wieder einmal geht ein großes „Dankeschön“ an CTF-Fachwart Gerhard Müller sowie an die mehr als 40 Helferinnen und Helfer.
Sätze wie "Wir sind im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder dabei - und bringen noch ein paar Mountainbike-Begeisterte mit" hört man an diesem Tag mal wieder sehr gerne.

Das Wichtigste: Es gab nur leichte Unfälle.

Nun muss auch mein Rad zum Mechaniker meines Vertrauens. Ein neues Kettenblatt sowie eine neue Kassette sind fällig.

Weitere Informationen, Fotos und GPS-Dateien unter
http://www.gpsies.com/map.do?fileId=qjhtdnqwdjnuydhr

Freitag, 12. Juni 2015

Die Kunst des sich Ausdrückens



Gestatten Sie, dass ich Polysaccharide auf Ihre Ventralseite transferiere?
(Darf ich Ihnen ins Gesicht spucken?)

Ballistische Experimente mit kristallinem H²O auf dem Areal der Pädagogischen Institutionen unterliegen striktester Prohibition!
(Das Werfen von Schneebällen auf dem Schulhof ist verboten!)

Populanten von transparenten Domizilen sollen mit fester Materie keine transzendenten Bewegungen durchführen.
(Wer im Glashaus ist, sollte nicht mit Steinen werfen.)

Das maximale Volumen subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur spirituellen Kapazität des Produzenten.
(Die dümmsten Bauern haben die größten Kartoffeln.)

Eine strukturell desintegrierte Finalität in Relation zur Zentralisationskonstellation provoziert die eskalative Realisierung destruktiver Integrationsmotivationen durch permanent lokal aggressive Individuen der Spezies "Canis".
(Den letzten beißen die Hunde.)

Es existiert ein Interesse an der generellen Rezension der Applikation relativ primitiver Methoden komplementär zur Favorisierung adäquater komplexer Algorithmen.
(Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht?)

Sonntag, 7. Juni 2015

Wanderung Truppenübungsplatz

Sonntag, 07. Juni 2015: Der Tag beginnt….
In meinem Terminkalender steht die Wanderung des VfR Baumholder 1886 e.V. über den Truppenübungsplatz. Die schon zur Tradition gewordene Veranstaltung beginnt am Brühlstadion. Start ist um 09.00 Uhr.

Ich packe meinen Rucksack und überlege, was ich mitnehme… mein Navigationsgerät zum Aufzeichnen der Strecke sowie meine Outdoor-Digitalkamera gehören sowieso zur Standardausrüstung bei Wanderungen. Heute nehme ich noch mein Fernglas mit. Ausreichend Flüssigkeit in Form von Mineralwasser darf nicht fehlen und ein paar Fruchtschnitten sowie eine Banane, um den Körper mit Energie zu versorgen.
Für mich ist es schon der zweite Besuch des Truppenübungsplatzes in diesem Jahr, denn am 18. April nahm ich zusammen mit Freunden an der Wanderung teil, die von der Ev. Kirchengemeinde Baumholder bzw. Herrn Pfarrer Zill organisiert wurde und mit 85 Wanderfreudigen ab „Edingers Mühle“ (Guthausmühle) startete. Für uns, die nicht die Möglichkeit nutzten, nach ca. 12, 20 und 28 km in den Bus zu steigen, bedeutete das an diesem Tag rund 35 km und 1.040 Höhenmeter.
Die ca. 12 km lange Strecke am heutigen Tag ist daher mehr ein „Spaziergang“ als eine Wanderung.
Nach der Beschreibung auf der Homepage des VfR Baumholder werden u.a. die Orte Mambächel und Frohnhausen, der Kaiserbrunnen und die Hügelgräber besichtigt.
Mambächel, Frohnhausen und den Kaiserbrunnen haben wir am 18 April bereits besucht. Ebenso kenne ich von diesem Tag schon die auf über 600 m ü. NN liegenden keltischen Grabhügel beim Erbenwald, dem höchsten Bergrücken des Geländes.
Trotzdem entschied ich mich, an der heutigen Veranstaltung teilzunehmen, da sie eine gute Möglichkeit bietet, einen Blick in diesen sonst unzugänglichen Landstrich zu werfen.
Bereits um 08:25 Uhr parke ich meinen Wagen, zahle 5 Euro „Startgeld“, trage mich anschließend in die Teilnehmerliste ein und genieße ein Stück Kuchen sowie eine Tasse Kaffee. Mein Fernglas habe ich dann doch im Auto zurück gelassen.
Im Steinbruch bei der Schießbahn 21

Über 140 Personen werden an diesem Tag gezählt, die in Bussen der Fa. Westrich Reisen zur Zufahrt der Schießbahn 21 gebracht werden. Dort, nördlich der durch den Truppenübungsplatz verlaufenden L 169, befand sich ein Steinbruch. Bei Sprengungen entdeckte man einen erkalteten Lavastrom, welcher in dieser gut erhaltenen Form in Deutschland selten zu bestaunen ist.
Die Teilnehmer werden über das korrekte Verhalten als Zivilperson auf dem Truppenübungsplatz hingewiesen. „Es ist verboten, Munition und Munitionsteile zu berühren, aufzunehmen oder in ihrer Lage zu verändern.
Ebenso ist es verboten, in die Erde, in Bäume usw. eingedrungene Geschosse und Zünder freizulegen.
Widerrechtliches Aneignen von Munition und Munitionsteilen wird strafrechtlich verfolgt. Auch der nächste Satz ist eindeutig: In der Gruppe zusammenbleiben, die Wege dürfen nicht verlassen werden.“
Diese Regeln kenne ich von früheren Wanderungen über den Platz, sollten aber für jeden vernünftig denkenden Menschen sowieso selbstverständlich sein.

Unter fach- und ortskundiger Leitung der Truppenübungsplatzkommandantur wird die Wanderung gestartet.
Wie geplant werden die Orte Mambächel und Frohnhausen, der Kaiserbrunnen und die Hügelgräber besichtigt. Auch die fantastische Aussicht vom Reckelsberg kann man an diesem Tag genießen. Rast wird an einer herrlich gelegenen Hütte in der Nähe des Kaiserbrunnens gemacht. Hier gibt es die Möglichkeit, sich mit Getränken zu erfrischen.
Am Rastplatz nahe des Kaiserbrunnens

Durch dichte Wälder und offene Heideflächen, aber teilweise auch über breite Panzerstraßen führte die Strecke. Selten waren hingegen Querfeldeinstrecken, denn durch die jahrzehntelange Nutzung für Artillerieübungen verbirgt sich so manch gefährlicher Blindgänger im Boden.
Tiefe Spuren haben die Panzer an einigen Stellen hinterlassen, so wird trotz aller Idylle immer wieder deutlich, welches die Funktion des Platzes ist.
Überall tauchen die Zeichen militärischer Nutzung im Gelände auf.
Wenig ist von den früheren Siedlungen übrig geblieben, an vielen Stellen wird den Prozessen der Natur einfach freier Lauf gelassen.
Das Tempo heute ist gemäßigter, als ich es von Herrn Zill gewohnt bin.
Begleitet werde ich von einem Mitglied aus unserer Laufgruppe, der noch ein befreundetes Pärchen für den heutigen Tag angeworben hat.
Bei den Hügelgräbern im Erbenwald

Bei mehr als 140 Wanderern zieht sich das Feld nach jedem Halt, an dem interessante Informationen zum Platz und dessen Geschichte geliefert werden - wie z.B. die Frage, warum beim Mambächlerhof die Pfannkuchen nur auf einer Seite gebacken wurden, schnell auseinander. Über mehrere hundert Meter erstreckt sich die Menschenmenge, die wie ein Wurm über das Gelände zieht. Bei 23-25 Grad genieße ich die Tour und bin froh, dass die Temperatur an diesem Tag nicht weiter steigt. Immer wieder wundere ich mich über so manch interessante modische Entgleisung.  Viele scheinen nicht zu wissen, dass ein Rucksack so eingestellt werden sollte, dass der Beckengurt dort sitzt, wonach er zweckmäßig benannt wurde - am Becken. 
Einige scheinen sich den Rucksack des Kindes oder Enkelkindes ausgeliehen zu haben und nutzen den Beckengurt als Brustgurt... lustig. Dazu das ständige klappern der Nordic-Walking-Stöcke, wobei dies proportional zur zurückgelegten Strecke abnimmt. Immer mehr Nordic-Walker empfinden ihre Stöcke wohl als störend, denn sie werden entweder unter den Arm geklemmt oder in der Hand gehalten - da heißt es vorsichtig sein, wenn man kein Auge verlieren möchte. Hier fällt mir die lustige Schlagzeile auf der Homepage "Der Postillon" ein, die da lautet: "Stock abgebrochen: Mann walkt tagelang nordic im Kreis."
Hier der ganze Bericht:
Todesfalle Nordic Walking 

Am Endpunkt "Plättchen"
Während des Rückwegs vom Erbenwald bin ich so sehr in das interessante Gespräch mit einer Radler-Kollegin vertieft, dass ich nicht merke, wie schnell wir uns dem Endpunkt der Wanderung nähern. Erst als wir den Bus sehen, realisieren wir, dass die Wanderung zu Ende ist. Gerne würde wir noch ein paar Kilometer weiterlaufen. Wir lassen den erschöpften Menschen den Vortritt in den ersten Bus und genießen noch die Sonnenstrahlen sowie die Aussicht hier am Plättchen.
Wir sahen an diesem Tag ein Reh, ein Rudel Damwild und einen Feldhasen.
Während der Rückfahrt zeigt sich sogar ein Wildschwein im Feld.
Mein Navigtionsgerät meldet mir rund 13 km zurückgelegte Strecke sowie fast genau 400 Höhenmeter.
Zurück im Brühlstadion ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt, lediglich vom Geschmack der gegrillten Mettwurst bin ich nicht überzeugt. Eine harte Pelle und der dominante Geschmack nach Kümmel sind nicht nach meinem Gusto - dafür gibt es das gute Kirner Bier.
Danke an alle Verantwortlichen des VfR für die gelungene Veranstaltung.

Ich verabschiede mich schnell von unserer Gruppe, steige in mein im wahrsten Sinne des Wortes "heißes" Auto und fahre zurück nach Idar.
Hier schließe ich noch eine 25-km-Mountainbiketour rund um die Idarer Gemarkung an. Nach einer ausgedehnten Dusche sitze ich auf der Terrasse, genieße ein Veltins, einen frischen Bauernsalat und eine Pizza Funghi Salami mit Zwiebeln.
Der Abend endet mit einigen weiteren Bierchen im Garten des Nachbarn - Feierabend.

Ach ja, denkt ihr auch noch an die Pfannkuchen und den Mambächlerhof?
Die Frage war, warum dort die Pfannkuchen nur auf einer Seite gebacken wurden!
Wisst ihr es?
Die Häuser der Siedlung Mambächlerhof standen nur auf einer Straßenseite!!!