Freitag, 30. Dezember 2016

Wildnis-Trail Weiskirchen

Freitag, 30. Dezember 2016:
Der Tag erwacht während ich auf dem Weg nach Weiskirchen bin, wo ich mich mit Bianca von www.lebedraussen.de verabredet habe.

Vom Parkplatz beim Waldfreibad Weiskirchen starten wir bei perfektem Wetter zu unserer gemeinsamen Tour.
"Der Wildnis-Trail führt größtenteils auf schmalen Pfaden durch eine urwüchsige Landschaft mit viel Wald", so lautet das Versprechen.


Die ersten 2,5 Kilometer wandern wir durch das wildromantische Holzbachtal. Der Weg verläuft immer in der Nähe des Bachs. Bald schon stehen wir an den beiden imposanten Felsformationen "Hoher Fels" und "Iltisfels". Nach der letzten Bachüberquerung folgt ein kurzer Abschnitt auf einem Waldweg. Entlang der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz geht es auf einem teils steinigen und verwurzelten Pfad einen Anstieg hinauf. Danach wird die Steigung wird etwas flacher und der Weg verläuft zum größten Teil auf Pfaden entlang am Hang des "Schimmelkopfes".
Anschließend geht es rechts hinunter in einen kleinen Hohlweg, der uns weiter auf dem Pfad durch Buchenwald führt. Wir queren den Kübelbach, bevor der Weg nach einer Biegung breiter wird und wir zu einer großen Wegekreuzung kommen.
Auf dem breiten Waldweg wandern wir entlang eines Naturschutzgebietes direkt ins Wahnbachtal.
Über wurzeldurchsetzte Pfade und entlang des Bachufers führt die Strecke hinunter Richtung Weiskirchen. Am unteren Talabschnitt angekommen wird der Bachlauf an einer Brücke überquert.
Der Pfad verläuft weiter geradeaus, einen steilen Hang hinauf, parallel zu einer kleinen Schlucht. Am Ende der Schlucht wird das Profil wieder etwas flacher, der Weg führt aber weiter leicht bergan bis zur nächsten größeren Wegekreuzung.

Weiter geht es auf gleichbleibender Höhe durch einen Nadelwaldabschnitt und dann scharf links hinunter an einem alten Steinbruch vorbei, bis zu einem kleinen Bachlauf. Diesem folgend geht es leicht bergan, bis uns ein Pfad direkt zum "Herberloch" bringt - ein kleiner idylischer Weiher in einem alten Steinbruch.
Die letzte Etappe wandern wir - erst entlang des Schlittentaler Bachs, dann über breitere Pfade - hinunter nach Weiskirchen. Hier begleiten wir ein Stück den Flachsbach bis wir am Startpunkt der Tour angekommen sind.

Trittsicherheit ist definitiv gefragt auf dem rund 18 Kilometer langen "Wildnis-Trail" bei dem der Name nicht zu viel verspricht.
Bianca und ich erlebten, dass jede Jahreszeit ihren Reiz hat. Ist es im Sommer besonders der kleine idyllische Waldsee in einem alten Steinbruch, beeindruckte uns heute der glitzernde Teppich, den der Raureif über die Landschaft legt und eine frostig-bizarre Struktur schafft.
Die Ruhe wurde nur durch das Rauschen der Bäche und das Zwitschern der Vögel unterbrochen.


Danke an Bianca für die nette Gesellschaft.
Schaut auf ihren Blog www.lebedraussen.de
Ich bin jedenfalls froh, ihr Angebot, sie auf ihren Touren zu begleiten, angenommen habe.
Die Wanderung war sehr harmonisch, da unsere "automatische Tempoanpassung" perfekt funktionierte und wir nebenbei auch gerne mal ein paar Minuten für ein Foto investieren.

Weitere Informationen, Fotos und GPS-Dateien unter: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=ueztvmzqayvnndls